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Südzucker kaufen


01.09.2009
Bankhaus Lampe

Düsseldorf (aktiencheck.de AG) - Der Analyst vom Bankhaus Lampe, Marc Gabriel, stuft die Aktie von Südzucker (ISIN DE0007297004 / WKN 729700) weiterhin mit "kaufen" ein.

Aufgrund der Umbrüche im Zuckersegment, der weltweiten Turbulenzen auf den Agrarmärkten sowie der Finanz- und Wirtschaftskrise sei der Konzernumsatz um 4% auf 1,4 Mrd. EUR im ersten Quartal gefallen, während das operative Ergebnis um 40% habe zulegen können und damit bei 88 Mio. EUR nach 63 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum gelegen habe. Maßgeblich für diese positive Entwicklung sei der Zuwachs im Segment Zucker gewesen, in dem ein Ergebnis von 55 Mio. EUR nach 27 Mio. EUR im Q1 des Vorjahres erreicht worden sei. Dabei habe sich der Umsatz von 850 Mio. EUR auf 768 Mio. EUR reduziert.

Im Segment Spezialitäten habe infolge der Ausweitung des Stärkebereichs sowie normalisierten Rohstoffpreisen in der Division Stärke das operative Ergebnis von 23 Mio. EUR auf 31 Mio. EUR gesteigert werden können. Umsatzseitig sei es um 2% auf 350 Mio. EUR (Q1/2008/2009: 357 Mio. EUR) zurückgegangen. Dafür habe das Segment CropEnergies mit einem starken Umsatzwachstum von 65% auf 87 Mio. EUR (Vj.: 53 Mio. EUR) überzeugen können, wenngleich hier erwartungsgemäß die Anlaufverluste der Anlage in Wanze/Belgien und die niedrigen Ethanolpreise für ein negatives operatives Ergebnis von -3 Mio. EUR nach 6 Mio. EUR im Vorjahreszeitraum gesorgt hätten.

Im Segment Frucht habe das schwierige wirtschaftliche Umfeld für zunehmenden Preiswettbewerb gesorgt, was sich sowohl im Umsatzrückgang von 2% auf 205 Mio. EUR (von 210 Mio. EUR im Vorjahr) als auch im operativen Ergebnis niederschlage. Das operative Ergebnis sei von 8 Mio. EUR im Q1 des Vorjahres auf 5 Mio. EUR im Auftaktquartal dieses Jahres zurückgegangen. Das operative Ergebnis habe bei 88,2 Mio. EUR gelegen (Vorjahr 63,2 Mio. EUR), während das Ergebnis aus der Restrukturierung und Sondereinflüssen mit -1,1 Mio. EUR keine wesentliche Rolle mehr gespielt habe.

Das Finanzergebnis habe sich um 14 Mio. EUR gegenüber dem Vorjahreszeitraum auf -7,3 Mio. EUR verbessert, was unter anderem auf die stärkeren osteuropäischen Währungen zurückzuführen sei. Nach Abzug der Steuerquote von 19,4% (15,6 Mio. EUR) belaufe sich der Überschuss vor Minderheiten und Hybridkaptialgebern auf 64,9 Mio. EUR (Vj. Q1: 121,6 Mio. EUR). Im Vorjahr sei ein Sondereffekt von 91,8 Mio. EUR aus der Umstrukturierungsbeihilfe enthalten gewesen.


Den Südzucker-Aktionären habe somit nach den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres ein Überschuss von 47,6 Mio. EUR (Vj.: 108,2 Mio. EUR) zur Verfügung gestanden. Dies habe einem Ergebnis je Aktie von 0,25 EUR entsprochen. Der Vorjahreswert von 0,57 EUR enthalte 0,48 EUR aus der oben genannten Umstrukturierungsbeihilfe.

Der Konzern habe als einer der wenigen Unternehmen aus dem MDAX überhaupt eine Guidance für das laufende Jahr gegeben. Südzucker rechne mit einem Konzernumsatz auf dem Vorjahresniveau, wobei nur für das Segment Zucker eine rückläufige Umsatzentwicklung erwartet werde. Im laufenden Geschäftsjahr ende die Umstrukturierungsphase im EU-Zuckermarkt und die letzten Anpassungsmaßnahmen der Zuckermarktreform würden voll wirksam. Dabei laufe der Absatz von importiertem Zucker aus Mauritius erst während des Jahres an.

Mittels der eingeleiteten Kostensenkungsmaßnahmen erwarte man für das Gesamtjahr einen deutlichen Anstieg des operativen Ergebnisses auf 220,2 Mio. EUR (Vorjahr: 137,1 Mio. EUR). Der von den Analysten erwartete leichte Umsatzanstieg (+4% auf 1,485 Mrd. EUR) im Segment Spezialitäten werde von einem höheren Absatzwachstum getragen. Lediglich der Bereich Stärke werde infolge der niedrigeren Rohstoffpreise eine schwächere Umsatzentwicklung aufweisen.

Für das operative Ergebnis des Segments Spezialitäten gehe man für 2009/2010 von einem Anstieg auf 136,8 Mio. EUR aus (2008: 107,9 Mio. EUR) aus. Geprägt von den Kapazitätserweiterungen in Deutschland und Belgien sowie einem erwarteten Anstieg der Bioethanolnachfrage in Europa rechne Südzucker mit einem Umsatz von mehr als 400 Mio. EUR für das Geschäftsjahr und einem operativen Ergebnis, das trotz der Anlaufverluste im Bioethanolwerk Wanze/Belgien über dem Vorjahresniveau liegen solle. Die Umsatzerwartung liege bei 412,5 Mio. EUR für 2009/2010 nach 319,3 Mio. EUR im Vorjahr.

Beim operativen Ergebnis halte man 19,4 Mio. EUR (Vorjahr: 18,2 Mio. EUR) für erreichbar. Nach der hohen Abwertung von nicht kostendeckend verwertbaren Apfelsaftkonzentraten im Vorjahr werde sich das operative Ergebnis 2009/2010 im Segment Frucht deutlich erholen. Zwar werde sich aufgrund der Verschärfung des Wettbewerbsumfelds und der Konsumzurückhaltung das Fruchtzubereitungsgeschäft leicht abschwächen, insgesamt sollte jedoch der Mehrabsatz bei den Apfelsaftkonzentraten ausreichen, um ein leichtes Umsatzplus für den Bereich zu erzielen. Man erwarte einen Umsatz von 828,9 Mio. EUR (+3% gegenüber dem Vorjahr) und ein operatives Ergebnis von 38,5 Mio. EUR (Vj.: -5,5 Mio. EUR).

Damit komme man insgesamt auf ein operatives Ergebnis von 414,9 Mio. EUR für das laufende Geschäftsjahr und liege damit leicht über den Konsenserwartungen von 411 Mio. EUR (Quelle: FactSet) und auch rund 4% über der Unternehmensprognose, die das operative Konzernergebnis weiterhin bei rund 400 Mio. EUR sehe.

Die Analysten vom Bankhaus Lampe bewerten die Aktie von Südzucker weiterhin mit dem Rating "kaufen". Das Kursziel werde von 17,00 EUR auf 19,00 EUR erhöht. (Studie "MDAX-Guide Herbst 2009" vom 01.09.2009) (01.09.2009/ac/a/d)




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